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Neuigkeiten

Ein runder Geburtstag, den keiner will (Schulbuchfonds)
Seit zehn Jahren unterstützt der Schulbuchfonds Familien, die bei der Finanzierung von Lernmaterialien an ihre Grenzen kommen

 

Thomas mit Spende
Wenn das Geld für Lernmaterialien nicht reicht, springt der Schulbuchfonds ein: Mit der unbürokratischen Hilfe sind Norbert Strauch vom Verein "Nele und Hanns Bittmann" (hinten links) und Heinrich Brötz, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt (Mitte hinten) zufrieden. Die Hilfe kommt nicht nur den Schülern der Gesamtschule Brand zugute.F oto: Michael Jaspers

Aachener Zeitung / Von Annika Kasties und Lea Pohlmann

Aachen. Es gibt runde Geburtstage, bei denen laut die Korken knallen und groß aufgetischt wird. Und es gibt Geburtstage, bei denen man sich kopfschüttelnd fragt, warum dieser Jahrestag überhaupt noch nötig sein muss. So war Norbert Strauch vom „Nele und Hanns Bittmann – Hilfsfonds für Kinder in Not“ gestern auch eigentlich gar nicht zum Feiern zumute. Und das, obwohl der Verein seit nunmehr zehn Jahren zusammen mit der Stadt Aachen bedürftige Kinder und Jugendliche mit dem Schulbuchfonds unterstützt.

Die Zahlen sprechen für sich: Rund 38  000 Euro hat der Verein seit 2007 investiert, um Familien, die den erforderlichen Eigenanteil bei der Beschaffung von Schulbüchern nicht leisten können, mit Atlanten, Übungsheften oder Klassikern der deutschen Literaturgeschichte auszustatten. Aktuell liegt der Eigenanteil für Lehrmittel bei 30 Euro im Jahr, wie Andreas Lux, Schulleiter der Gesamtschule Brand, gestern bei der offiziellen Zwischenbilanz des Schulbuchfonds mitteilte. Eine Summe, die immer mehr Familien Kopfschmerzen bereitet.

Die Zahl der Bedürftigen nimmt zu

Dass die Zahl der Bedürftigen seit Jahren steigt, beobachtet Hedwig Werner, Schulsekretärin der Gesamtschule Brand. Auf ihrem Schreibtisch landen die Anträge der Eltern, die nicht wissen, wie sie das neueste Workbook für den Englischunterricht bezahlen sollen. Im vergangenen Jahr nahmen an der Gesamtschule insgesamt 87 Kinder den Schulbuchfonds in Anspruch. Im laufenden Jahr sind es bereits 88. Zum Vergleich: 2016 wurden in ganz Aachen 199 Kinder und Jugendliche mit insgesamt 3788 Euro unterstützt, seit Januar waren es bereits 123 Schüler. Eine Erklärung für diese Entwicklung sieht Lux in den Biografien der Familien, die zunehmend „schwieriger und komplexer“ werden. Sei es der Oberstufenschüler, der aufgrund problematischer Familienverhältnisse aus dem Elternhaus ausziehen muss und plötzlich auf sich allein gestellt ist. Oder die alleinerziehende Mutter von drei schulpflichtigen Kindern, die alle im selben Jahr auf Klassenfahrt fahren. „Da kommt einiges zusammen“, sagt Lux und ergänzt: „Unbürokratische Hilfe ist daher Gold wert.“

Dass bedürftigen Familien in Aachen seit zehn Jahren auf ebenjene „unbürokratische Weise“ geholfen werde, sieht Heinrich Brötz, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule, als großen Erfolg. Denn nicht nur Kindern, die Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket beziehen, werde geholfen. Schließlich existiere Armut nicht nur in den Familien, die einen Hartz-IV-Bescheid vorweisen können. Auch die Schüler der Gesamtschule Brand bewerten das Konzept des Fonds sehr positiv. „In der Schule geht es darum, dass wir alle etwas lernen, und das sollte nicht vom Einkommen der Eltern abhängen“, sagt Johann Houben, Schülersprecher der Gesamtschule Brand. „Es ist wichtig, dass Kinder nicht benachteiligt werden.“

Um diesen Bedarf auch weiter decken zu können, hat der Verein „Nele und Hanns Bittmann“ den Schulbuchfonds im April um weitere 10 000 Euro aufgestockt. Für Strauch steht dennoch fest: „Dass man an dieser Stelle tätig werden muss, ist kein Grund zum Feiern“, wenn auch die Zusammenarbeit mit der Stadt ausgesprochen gut verlaufe. Ein bisschen Grund zum Feiern besteht also auch bei runden Geburtstagen, die eigentlich keiner haben will.

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Grandiose Session mit wunderbarem Nachspiel unterm Riesenrad

Ex-Tollität Thomas Jäschke und seine ehrenamtlichen Unterstützer sammeln 7777,77 Euro für den „Nele und Hanns Bittmann e.V.“

Thomas mit Spende
Foto: Andreas Schmitter

Aachener Zeitung / Gerd Simons

Sein spitzbübisches Lächeln hat Thomas Jäschke auch nach seiner Session als Öcher Karnevalsprinz nicht verloren, und er hat immer noch den Schalk im Nacken. Während seiner Prinzregentschaft waren ihm und seinem Hofstaat die Sympathien sicher, und sie wurden wie auf Händen durch eine grandiose Session getragen, die noch lange nachhallen wird.

„Es war schon gigantisch, und so langsam verarbeite ich all das, was im positiven Sinne auf uns eingeprasselt ist“, lobt und dankt Thomas III. Jäschke allen Ehrenamtlern, die zum Gelingen dieser grandiosen Session beigetragen haben. „Ich empfehle das jedem, der sich berufen fühlt und Lust darauf hat, einmal Prinz Karneval dieser wunderbaren Stadt zu werden“, meint Jäschke. Am Dienstag hatten er und sein Hofstaat auf dem Aachener Bend ihren letzten großen Auftritt. In Form von zwei dicken Schecks haben sie den Reinerlös ihrer närrischen Benefizaktionen in Höhe von 15 555,54 übergeben. Je 7777,77 Euro fließen an den „Nele & Hanns Bittmann e.V. – Hilfsfond für Kinder in Not“ und an die stadthistorische AKV-Sammlung Crous. „Wir freuen uns wahnsinnig, dass wir über unsere vielen Aktionen wie den Verkauf von Würstchen sowie der Abgabe von CDs, Benefizorden, Mützen und Grillschürzen gegen eine Spende diese Summe erreichen konnten“, sagte Thomas Jäschke bei der Übergabe auf den Bend-Terrassen.

Auch tolle Menschen, die einfach so für den guten Zweck spenden wollten, hätten letztlich dazu beigetragen, so der ehemalige Prinz weiter, der die Landfrauen Simmerath als gutes Beispiel nannte. Sie hätten nach dem Auftritt von Prinz & Co. in Simmerath spontan Geld gesammelt und bei der Prinzenverabschiedung im Stadttheater am Veilchendienstag dann 666 Euro übergeben.

Die Freude war auch Norbert Strauch vom „Nele & Hanns Bittmann e.V.“ ins Gesicht geschrieben: „Mit dem Betrag in Höhe von 7777,77 Euro wird eine neue Aktion finanziert. In Zusammenarbeit mit dem Aachener Verein Aix-la-Sports werden für bedürftige Kinder aus Aachen und für Flüchtlingskinder Schwimmunterricht und Kurse für Traumabewältigung durchgeführt.“ Den Kinderhilfsfonds gibt es seit mehr als zehn Jahren; er wurde nach dem tragischen Unfalltod von Nele und Hanns Bittmann von Bittmanns Gesangsgruppe „De Jonge vajjen Beverau“ gegründet.

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Troubadoure zeigen ein Herz für Kinder

Troubadure
Foto: Andreas Steindl

Aachener Zeitung

Sie haben wieder ein großes Herz für Kinder in Not gehabt. Erneut stellten sich die Oecher Troubadoure als echte Öcher mit Leib und Seele in den Dienst der guten Sache. Der 2013 gegründete Männergesangsverein hat auch in der vergangenen Session fleißig Spenden gesammelt und den Erlös n in Höhe von 1111 Euro wieder dem Verein „Nele und Hanns Bittmann – Hilfsfonds für Kinder in Not in der Region Aachen“ gespendet. Albrecht Peltzer, 2. Vorsitzender des Vereins, dankte der engagierten Sangestruppe für ihren Einsatz. „Auch dank dieser Hilfe kann der Verein schnell und unbürokratisch notleidenden Kindern in der Region helfen.“ Die Sänger freuen sich schon auf die nächste Session. Dort wird gesungen und gefeiert – und der gute Zweck wird dabei nicht vergessen. Unser Bild zeigt von links Hartmut Pelzer, René Camphausen, Marcel Camphausen. Martin Knörchen und Albrecht Peltzer sowie vorne von links Helmut Klinkenberg, Jochen Hamacher, Markus Cremers und Werner Born.

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11 111 Euro für Kinder in Not
Die Kenger vajjen Beverau der Aachener Domsingschule singen sensationelles Rekordergebnis für den Verein „Nele und Hanns Bittmann“ ein. Erste CD „Wat ne echte Öcher es...“ wird zum Verkaufsschlager.

Kenger Stadt
Foto: Aachener Zeitung

Aachener Zeitung

Aachen. 11 111 Euro – das ist das ebenso jecke wie sensationelle Rekordergebnis der Kenger vajjen Beverau für die abgelaufene Session 2016/17. Die mehr als stattliche Summe kommt nun Kindern in Not in der Region Aachen zugute. Denn die rund 30 Schülerinnen und Schüler der Aachener Domsingschule, die als Kenger vajjen Beverau auf den Karnevalsbühnen unterwegs sind, singen ausschließlich für den guten Zweck. Ihre Auftrittsgagen gehen ohne Einschränkung an den Verein „Nele und Hanns Bittmann“.

Ihr Ruf eilt der 2012 gegründeten Gruppe mittlerweile weit voraus. So sind sie in dieser Session nicht nur in Aachen aufgetreten, sondern auch in der Städteregion.

Zum absoluten Renner entwickelte sich die 2016 produzierte erste CD der Kenger vajjen Beverau mit dem Titel „Wat ne echte Öcher es...“, der im Original von den legendären Domspatzen stammt. Zehn Öcher Klassiker und auch rockige Neuvertonungen von Prinzenliedern finden sich auf dem von Meinolf Bauschulte in seinem Studio in Roetgen-Rott produzierten und arrangierten Tonträger. Diese Mischung kam offenkundig bestens an. Denn die erste Auflage der CD von 1000 Exemplaren wechselte fast komplett die Besitzer. „Ein unglaublicher Erfolg und eine tolle Bestätigung für die Kenger, die das wirklich hervorragend machen“, bilanziert Irma Wüller, die als Leiterin der Domsingschule zusammen mit ihrem Stellvertreter Raphael Brümmer auch die Gruppe, bestehend aus Kindern der dritten und vierten Klassen, leitet. Zudem sei es ein tolles soziales Engagement der Kinder, in Not geratenen Altersgenossen auf diese Art zu helfen. Was auch Dompropst Manfred von Holtum unterstreicht: „Wir sind stolz auf die Kinder.“ Das Domkapitel ist Träger der Domsingschule. Ein großer Dank ging auch an die Eltern, die die Kenger während der Session von Auftritt zu Auftritt fahren.

Die Idee zur Gründung hatte Meinolf Bauschulte, als sich die Jonge vajjen Beverau von den Bühnen verabschiedeten. Die Gruppe war von Hanns Bittmann ins Leben gerufen worden, der 2001 als Prinz Karneval begeisterte. Schon immer trat die Gruppe für den guten Zweck auf, zunächst für das Hilfswerk unserer Zeitung Menschen helfen Menschen. Hanns Bittmann und seine Frau Nele kamen 2006 bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben und hinterließen zwei Kinder. Daraufhin gründete sich der Verein „Nele und Hanns Bittmann – Hilfsfonds für Kinder in Not in der Region Aachen“, für den die Jonge fortan auftraten. Nach ihrem Abschied sollte dieses soziale Engagement nicht enden – und die Idee zur Gründung der Kenger vajjen Beverau kam auf. Bei der Domsingschule fiel sie sofort auf fruchtbaren Boden. Das Projekt wurde dann über die Jahre immer erfolgreicher. Wegen der häufigen Nachfrage nach einem Tonträger wurde die Idee einer CD-Produktion konkret angegangen. Klar war, dass sie zu 100 Prozent über Sponsoren finanziert werden sollte, damit die Verkaufserlöse eins zu eins Kindern in Not zugute kommen konnten. „Wir waren zwar vom Erfolg überzeugt. Dass wir mit der Idee aber derart offene Türen einrennen, hätten wir nicht gedacht“, sagt Schulpflegschaftsvorsitzender Stephan Mohne, der bei Sponsoren „Klinken putzte“ und die Koordination der CD-Produktion übernahm.

Nächste Session geht‘s weiter

Die Stawag, NetAachen, die Bäckerei Moss und die Aachener Bank stiegen ohne Umschweife als Sponsoren in das Projekt ein. Zudem sorgte die Agentur Power+Radach kostenlos für das flotte Artwork. Hinzu kamen Spenden von Eltern der Domsingschüler. Die CD ging dann nach ihrer Präsentation im November bei den Verkaufsstellen – der Mayerschen Buchandlung, dem Onlineshop www.aachen-geschenke.de und den Moss-Filialen – buchstäblich weg wie warme Semmeln. „Wir sind den Kenger vajjen Beverau unendlich dankbar für ihre Unterstützung und ihren tollen Einsatz“, freut sich Dr. Wolfgang Herff als Vorsitzender des Vereins „Nele und Hanns Bittmann“ über die enorme Spendensumme. Der Verein hat für das Geld – leider – vielfältige Verwendung. Leider, weil sich zahlreiche Kinder in der Region in Notlagen befinden und Hilfe brauchen. Insgesamt haben die Kenger dazu nun schon mit weit über 20 000 Euro beigetragen. Der Unterstützung durch die Kenger darf sich der Verein auch in der nächsten Session gewiss sein. Das versprachen Irma Wüller sowie Norbert Strauch und Heinz-Ludwig Kloeser, die sich um die Organisation kümmern. Und die CD wird dann auch eine Neuauflage erfahren, damit es wieder heißt: „Wat ne echte Öcher es..."

„Wir sind den Kenger vajjen Beverau unendlich dankbar für ihre Unterstützung und ihren großen Einsatz.“

Dr. Wolfgang Herff, „Nele und Hanns Bittmann e.V.“

„Ein unglaublicher Erfolg und eine tolle Bestätigung für die Kenger, die das wirklich hervorragend machen.“

Irma Wüller, Leiterin
der Domsingschule

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„Auswärtsspiel“:
Kenger ersingen 1222,64 Euro in der Städteregion

Scheck Städteregion
Foto: Städteregion Aachen

Aachener Zeitung

Seit 2012 sind die Kenger vajjen Beverau der Domsingschule auf den Aachener Karnevalsbühnen unterwegs und singen Öcher Leddchere. Das tun sie nicht nur, weil es ihnen Riesenspaß macht. Vielmehr spenden sie ihre Auftrittsgagen in Tradition ihrer Vorgänger – der Jonge vajjen Beverau – für den Verein Nele und Hanns Bittmann und damit für Kinder in Not in der Region Aachen. In dieser Session waren sie erstmals auch „auswärts“ gefragt. Zunächst bei der Prinzenproklamation in Alsdorf. Da kamen sie dermaßen gut an, dass sie gleich für weitere Veranstaltungen gebucht wurden – nämlich für die Prinzenempfänge der Städteregion in Alsdorf und Stolberg. Dort ließ man ein großes Sparschwein durch die Reihen gehen, in dem es kräftig klingelte. Sage und schreibe 1222 Euro und 64 Cent kamen für den guten Zweck zusammen. Die Summe überreichte jetzt Städteregionsrat Helmut Etschenberg (2.v.r.) den Kengern. „Ich muss euch ein großes Kompliment machen und mich bei euch bedanken. Ihr könnt sehr stolz darauf sein, was ihr mit dem Singen und dem Spaß, den ihr dabei hattet, erreichen konntet“, so Etschenberg, mit dem sich auch Schulleiterin Irma Wüller und ihr Stellvertreter Raphael Brümmer (l.) sowie Norbert Strauch (3.v.r.) und Heinz-Ludwig Kloeser, die Auftrittsorganisatoren der Gruppe, freuten. Auch nächstes Jahr wird die Gruppe wohl wieder in der Städteregion begeistern. Die Kenger haben außerdem dieses Jahr ihre erste CD „Wat ne echte Öcher es...“ unter die Jecken gebracht. Der Tonträger entwickelte sich zum Renner. Schon bald soll diesbezüglich eine Bilanz gezogen werden.

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850 Kinder stürmen das Stadttheater

Verein „Nele und Hanns Bittmann“ ermöglicht Schülern den Besuch des Familienstücks. Das ist schon eine Tradition geworden.

Von Svenja Pesch - Aachener Zeitung

Theater 2016
Foto: Michael Jaspers

Aachen. Ein bisschen aufgeregt ist Adriano schon. Immerhin ist dies kein normaler Schultag im Leben des Neunjährigen aus der Schule am Rödgerbach, sondern etwas ganz Besonderes. Gemeinsam mit seinen Mitschülern besucht er das diesjährige Weihnachtsmärchen „Der kleine Ritter Trenk“ des Theaters Aachen. Wie Adriano freuen sich gut 850 Kinder verschiedener Grundschulen, Kindergärten und anderer Einrichtungen aus der Region auf den vorweihnachtlichen Theaterbesuch. Möglich gemacht hat das der Verein „Nele und Hanns Bittmann“. Der Hilfsfonds für Kinder in Not in der Region hat bereits zum fünften Mal Theaterkarten an diejenigen verteilt, die normalerweise selten bis nie ins Theater gehen können.

„Für viele leider eine Ausnahme“

„Wir freuen uns, dass wir auch dieses Mal wieder viele Kinder einladen konnten, wie beispielsweise von den Grundschulen Driescher Hof, am Rödgerbach oder Passstraße. Auch das Jugendzentrum Maria im Tann sowie die Öcher Frünnde sind dabei“, so Frank Prömpeler, Geschäftsführer des Vereins „Nele und Hanns Bittmann“. Dabei freut sich Prömpeler jedes Jahr aufs Neue, in die strahlenden Kinderaugen zu blicken, die den großen Theatersaal ganz genau unter die Lupe nehmen. „Für viele der kleinen Theaterbesucher ist so ein Event leider die Ausnahme, da sich ihre Eltern das einfach nicht leisten können. Der Verein ermöglicht ihnen ein paar schöne Stunden, in denen sie ihren Alltag vergessen können“, ergänzt Prömpeler.

Eren und Louise von der Montessori-Schule wissen zwar, worum es in dem Weihnachtsstück geht, aber das Geheimnis, wie genau es im Theater aussieht, konnte erst vor wenigen Minuten gelüftet werden. „Ganz schön groß ist es hier, und alles sieht so schick aus“, erzählt Louise. Auch für Pelin Yirgit ist der Theaterbesuch eine spannende Sache. Sie kommt von dem Projekt „join“, innerhalb dessen schon lange hier lebende Familien auf Eltern und Kinder treffen, die in Aachen Zuflucht gesucht haben. „Wir kommen gemeinsam mit Flüchtlingen und Öcher Familien hierhin. Die multikulturelle Atmosphäre macht den Theaterbesuch zu etwas Besonderem“, so Yirgit.

Frank Prömpeler beobachtet derweil lächelnd, wie die Kinderscharen ihre Plätze einnehmen und gespannt auf die Bühne blicken. „Jetzt geht es gleich los. Und wenn sie nachher aus der Vorstellung kommen, bekommen sie noch ein Weggemännchen von Nobis – das ist mittlerweile ebenfalls eine Tradition“, sagt er.

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Stets perfekte Töne für den guten Zweck

Studierende der Musikhochschule brillieren beim Benefizkonzert zugunsten des Vereins „Nele und Hanns Bittmann“
- Von Nina Krüsmann (Aachener Zeitung)

Konzert

u.a. brillierten zugunsten des Vereins Nele und Hanns Bittmann:
die Gitarristen Maurice Görtz und Farsan Rahvari. Foto: Andreas Schmitter

„Es ist doch einfach wundervoll, wenn man gemeinsam mit jungen Leuten Musik machen und anderen Menschen Freude bereiten kann. Schöner kann es nur noch sein, wenn man damit auch noch anderen Menschen helfen kann“, sagt Herbert Görtz, Dirigent und Direktor der Abteilung Aachen der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit drei Jahren veranstaltet die Musikhochschule in ihrem Konzertsaal am Theaterplatz im Advent ein Benefizkonzert mit Studierenden zugunsten des Vereins „Nele und Hanns Bittmann – Hilfsfonds für Kinder in Not in der Region Aachen“. Die Hochschule biete bewusst im großen Veranstaltungsreigen in diesen Tagen kein klassisches vorweihnachtliches Konzert, sondern ein Programm, welches das gesamte Repertoire der Musikhochschule widerspiegele, betonte Görtz bei der Begrüßung des Publikums im bis zum letzten Platz besetzten Auditorium. Verantwortlich für Organisation und Realisation des Konzertes zeichneten Professorin Claudia Kunz-Eisenlohr und Professor Hans-Werner Huppertz.

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Auch Albrecht Peltzer, zweiter Vorsitzender des Vereins „Nele und Hanns Bittmann“, freute sich über den großen Zuspruch und dankte im Namen des Vereins allen Beteiligten für ihr großes Engagement im Sinne der guten Sache. Es war bereits das dritte Mal, dass das Adventskonzert der Hochschule für den Verein stattfand. Und fest steht schon: Am zweiten Advent 2017 werden Studierende der Hochschule wieder für Kinder in Not musizieren.

Die begeisterten Zuhörer am Sonntagabend waren wie immer sehr spendenfreudig, so dass nach einer unterhaltsamen musikalischen Stunde viele Scheine in den Spendenkörben landeten. ____________________________________________________________

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